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Manija

Die Insel Manija ist wie die kleine Schwester von Kihnus. Sozusagen sind Manijaner gewissermaßen Kihnu nur im Taschenformat. Diese kleine steinige Insel, wurde Jahrhunderte lang als Acker von Gütern des Festlands genutzt und hier legten Fischer an. Im Jahr 1933, als Kihnu für seine Insulaner zu eng wurde, siedelten 22 Familien nach Manija um. Aus diesem Grund sind die beiden Inseln kulturell sehr eng miteinander verbunden. Heute leben 40 Menschen auf der Insel und einige Häuser werden als Sommerhäuser genutzt.

Die ganze Insel wird durch einen Höhenrücken mit zahlreichen Findlingen durchzogen; dies ist der einzige Weg der Insel. Mitten auf der Insel am Weg befindet sich der größte erratische Block, der Manija Kokkõkivi.

Auf der Südwestspitze der Insel direkt am Meer trotzt der 1933 gebaute acht Meter hohe Leuchtturm den Winden. Im Jahr 2008 wurde auf dem Vaigu-Talu das Manija-Inselzentrum eröffnet, in dem sich eine Bücherei und ein Museumszimmer befinden.

Die etwa fünf Kilometer lange Insel lässt sich von einem Ende zum anderen in wenigen Stunden durchqueren und hierfür genügt ein Tagesausflug. Da Manija an seiner breitesten Stelle nur einen halben Kilometer breit ist, erhält man vom Weg aus einen guten Überblick über die ganze Insel. Man kann aber auch auf Manija naturnahen Urlaub machen. Das gemütliche Riida-Ferienhof, verfügt über gemütliche Gästezimmer.

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